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greenpeace magazin 4.09
Smog
Deutschland im Dunst Gebannt verfolgte ganz Deutschland 1973 am Fernsehschirm das Schicksal der Familie Rykalla in Duisburg: Die Stadt im Ruhrpott liegt unter einer Smog-Glocke. Hustende Menschen hasten durch die Dunstschwaden, die saure Luft zerfrisst die Nylonstrümpfe der Frauen. Spielszenen und enorm echt wirkende Fernsehreportagen und Interviews zeigen die Hilflosigkeit der Bevölkerung, die Abgefeimtheit der Industriebosse und die Inkompetenz von Politikern und Behörden. Mit der Wetterwende zieht der Dreck zwar ab, doch das Baby der Rykallas ist tot. Ganz so schlimm wie im semidokumentarischen Film „Smog“ von Wolfgang Menge (Buch) und Wolfgang Petersen (Regie) kam es zwar nicht, aber die Luft ist auch heute noch nicht rein: Schadstoffe, Ozonsmog und Feinstaub gefährden die Gesundheit vor allem der Bewohner von Ballungsgebieten.
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